Darf der Chefredakteur eines traditionellen Sportmagazins, das sich hauptsächlich mit Fußball beschäftigt, Rainer Holzschuh heißen?
In den Sinn gekommen durch ->
Der Mord an Rachel Nickell
vor 24 Minuten
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O.K., die Erstellung von Top-Listen überlasse ich dann doch lieber Dick und Barry aus Rob's Plattenladen. Zum Jahresabschluß trotzdem meine persönlichen Favoriten 2008 in loser Reihenfolge.
Es ist nun schon dreizehn Jahre her, daß Mathieu Kassovitz der Jugend in den Vorstädten Paris, den Banlieues, ein Gesicht gab, nicht nur eine differenzierte Analyse über die Entstehung von Gewaltspiralen ablieferte, sondern auch ein Bild des tief in der französischen Gesellschaft verankerten und alltäglichen Rassismus zeichnete. La Haine gilt heute als Meilenstein des französischen Kinos, sein Hauptthema scheint im Hinblick auch auf die letzten Ereignisse in Griechenland von zeitloser Brisanz. Xavier Gens bedient sich für seinen Genrebeitrag Frontiére(s) der gleichen Themen, liefert jedoch weitaus traumatischere Bilder, die ganz dem Titel des Filmes gerecht werdend zu einer Grenzerfahrung ausarten.Bookmark this post:blogger tutorials
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Samstag, 27. DezemberBookmark this post:blogger tutorials
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Die große Zeit der Dystopien hat es im Kino nie gegeben, obwohl dieses Genre mit die hervorragendsten Filme hervorbrachte. Wenn einer dieser Filme dann einmal den Sprung aus der Nische in den Fokus der großen Öffentlichkeit schaffte, dann aufgrund seiner charismatischen Anti-Helden, der Action oder der großen literarischen Vorlage. Children of Men kann nur bedingt auf diese Merkmale zurückgreifen, weder ist Theo Faron ein großer charismatischer Held, noch liegt der Fokus des Films auf der Action und auch die literarische Vorlage der britischen Schriftstellerin P.D. James dürfte eher als unbekannt gelten.Bookmark this post:blogger tutorials
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Die moderne Menschheit strebt seit ihrem Anbeginn nach der Unsterblichkeit. Spirituell als auch physisch. Mag der Tod aus evolutionärer Sicht der Motor aller Entwicklungen des Lebens sein, kann der Mensch sich im allgemeinen nur schwer mit der Tatsache arrangieren, daß sein Leben einmal enden wird. Der Glaube an der Auferstehung, der Wiederkehr in einem anderem Körper, dem Leben nach dem Tod auf einer spirituellen Ebene zeugen von dieser genetisch festgelegten Angst vor dem Ende. Sollte es dem wissenschaftlichen Fortschritt der Menschen tatsächlich einmal gelingen die biologische Lebensuhr anzuhalten und damit die physische Unsterblichkeit zu erlangen, wird nach heutigen Erkenntnissen dennoch in spätestens fünf bis sechs Milliarden Jahren zumindest in unserem Sonnensystem kein Leben mehr möglich sein. Dann soll die Sonne, deren Licht und Wärme Grundlage allen biologischen Lebens wie wir es heute verstehen ist, erlöschen. In Danny Boyles Science Fiction Film Sunshine kommt aber alles anders und früher.Bookmark this post:blogger tutorials
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Samstag, 20. DezemberBookmark this post:blogger tutorials
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Auswärts Unentschieden beim Herbstmeister, da kann man sich eigentlich nicht beschweren. Sie haben gerackert, geackert und lagen sogar knappe 30 Minuten in Führung. Nach einem genialem Pass Altintops auf Asamoah, den man wohl als Gewinner der letzten Spiele betrachten kann. Aber auch Altintop selbst machte in der ersten Halbzeit als mitspielender Mittelstürmer eine gute Figur. Kevin Kuranyi wird es schwer haben zurück in die Mannschaft zu kommen, sofern er nicht über Weihnachten doch noch zu Gabriel Batistuta mutieren sollte. Hoffenheim spielte schnell, unwahrscheinlich schnell, ich weiß gar nicht wie oft Demba Ba Mladen Kristajic in der ersten Halbzeit schwindelig spielte und Hoffenheim in Führung hätte bringen können. Wie oft Benedict Höwedes im letztem Moment zur Stelle war, es tut gut zu wissen, daß er letzte Woche seinen Vertrag gleich für die nächsten sechs Jahre verlängert hat. Seine heutige Leistung war wirklich mehr als die 1,5 Millionen Euro Ablöse wert., für die er angeblich gehandelt wird. Schalke hätte trotz gefühlter 75 % Hoffenheimer Ballbesitz die knappe Führung über die Zeit bringen können, auch wenn die üblichen Verdächtigen wieder einmal mit unglaublich dummen Ballverlusten im Spielaufbau für Frust sorgten. Die Gelb Rote Karte für Jones war wohl unvermeidlich, wurde sie doch schon von Stefan Effenberg in der Halbzeitpause angekündigt. Ich kann jedoch den Trainer verstehen, der anscheinend weder den angeschlagenen Marcello Bordon, noch den zuletzt in Leverkusen ganz ganz schwachen Levian Kobiashvili für den Rot gefährdeten xXx bringen wollte. Ruttens risikoreiche Entscheidung wurde nicht belohnt. Unglaublich blöd war jedoch in diesem Augenblick Orlando Engelaar, der sich eine Gelbe Karte wegen Meckerns von Schiedsrichter Gagelmann abholte. Beide Karten in diesem Fall berechtigt, ohne wenn und aber. Jones flippte leider nach seinem Platzverweis ziemlich franzmäßig aus, Oliver Reck und Andreas Müller konnten jedoch die eigentlich fällige zusätzliche Rote Karte für den Uneinsichtigen verhindern in dem sie ihn zur Seite nahmen. Jones fühlte die Schalker anscheinend vom Schiedsrichter benachteiligt, der kurz zuvor die beste Schalker Konterchance zunichte machte, und Jefferson Farfans Alleingang auf das Hoffenheimer Tor abpfiff, da er zuvor im Laufduell zwischen Farfan und dem Hoffenheimer Abwehrspieler ein Stürmerfoul gesehen hat. Man sehe es mir bitte nach, daß ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern kann welcher Hoffenheimer Spieler den Arm Farfans zu spüren bekam. Ich vermute jedoch es war Ibertsberger, der komischerweise jedoch nicht reklamierte nachdem ihm Farfan entwischt war. Über den Hoffenheimer Ausgleich in der 72. Minute kann ich nichts berichten, da ich wie so oft bei Gegentoren komischerweise nicht vor der Glotze saß, dieses mal meinte mein Nachbar mit mir über die Parkplatzsituation auf unserer Straße diskutieren zu müssen. Ein Schalke Fan, der sich auch über BvB Siege freuen kann. Ich weiß nicht wie das gehen soll. In den Schlußminuten sah auch Engelaar die Gelb Rote Karte, nachdem er beim Trickotzupfen erwischt wurde. Das Spiel nahm mich bis zum Abpfiff extrem mit, da Schalke trotz Unterzahl immer wieder Chancen zur erneuten Führung bekam. So wie in der aller letzten Minute, die von Rakitic geschossene Ecke brachte jedoch nicht das von mir erhoffte Wunder von Mannheim. So mischt sich die Enttäuschung darüber den Anschluß an die UEFA Cup Plätze nicht hergestellt zu haben mit der Erleichterung darüber das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde nicht verloren zu haben. Mal wieder eine Schalker Mannschaft gesehen zu haben, die nicht nach zwanzig Minuten die Köpfe hängen ließ, sondern bis zur letzten Minute um die Punkte kämpfte, wenn ich mich auch mal wieder über eine Schalker Mannschaft freuen würde, die in der Rückrunde noch zusätzlich um die Punkte spielt. Warten wir Andreas Müllers für die Winterpause angekündigte Maßnahmen-Wundertüte ab. Zumindest bin ich schon wieder soweit angefixt, daß ich mich zu mehr als zwei Zeilen zu Schalke hinreißen lasse.Bookmark this post:blogger tutorials
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In der Nacht auf den 10. Januar 2009 wiederholt Phoenix die außerordentlich gute und mit dem Emmy ausgezeichnete Dokumentation Reporter im Krieg des nicht nur durch seine beiden Dokumentantionen über Oscar Schindler und Anne Frank bekanntgewordenen südafrikanischen Regisseurs Jon Blair. In ihr geht es weniger um das Einzelschicksal einiger Kriegsberichterstatter als um das Zusammenspiel zwischen Militärs und Journalisten, um Zensur, falsch verstandenen Patriotismus und die Instrumentalisierung von Informationen seitens der Befehlshabenden zu ihrem eigenen Vorteil. Es geht schlicht um die Manipulation der Wahrheit.Bookmark this post:blogger tutorials
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Provokation, das ist gezieltes Hervorrufen einer Reaktion des Gegenübers mittels einer bestimmten Handlung. Grob umschrieben. Herman Brusselmans ist ein Schriftsteller, der seit Anfang der 80er mit seiner autobiografisch beeinflußten Literatur der belgischen Gesellschaft den stinkenden Finger unter die Nase reibt mit dem er zuvor in den Kloaken ihres Bodensatzes herum gefingert hat. Immer mit einer gehörigen Portion Sex, Gewalt, Drogen und noch einigen anderen Dingen, die sich zur Provokation eignen, garniert. Besonders seine Novelle Ex Drummer galt bisher als unverfilmbar. Und so ist es nicht verwunderlich, daß der belgische Werbefilmer mit Kino-Ambitionen Koen Mortier über acht Jahre brauchte, um die Verfilmung des Skandalbuches zu realisieren. Als Punk Film wird sein Werk gefeiert, als Pasolinis Teorema von unten in der Begleitbroschüre zur DVD angepriesen.Bookmark this post:blogger tutorials
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Samstag, 13. DezemberBookmark this post:blogger tutorials
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Kinder berühmter Eltern haben es grundsätzlich ein wenig schwieriger, wenn sie sich entschließen auf den Pfaden ihrer Erzeuger zu wandeln. Der Vergleich ihres Schaffens mit dem ihres Vaters oder ihrer Mutter ist unausweichlich. Wenden sie dann auch noch die Methoden und handwerklichen Kniffe an, die ihre Eltern berühmt und erfolgreich gemacht haben, wird oft allzu schnell von Uneigenständigkeit gesprochen, selbst wenn das Ergebnis bei einem anderen Künstlers als Hommage oder nettes Zitat gewertet würde. Vergessen wir also einmal im Falle Jennifer Lynchs zweiten Films das Werk ihres übergroßen Vaters, das mit Sicherheit wie ein Damoklesschwert über all ihrem weiteren Schaffen baumeln wird, soweit wie irgend möglich. Einfach ist dies jedoch nicht.Bookmark this post:blogger tutorials
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The Mutant Chronicles
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