Erkenntnisse

Spätestens jetzt sollte Mr. Schalke aufgefallen sein, welch guten Cheftrainer er im Herbst 2005 so verärgerte, daß er sich freiwillig feuern ließ. Vielleicht verstehen auch jetzt endlich die zahlreichen Andreas Müller Kritiker, daß Mirko Slomka in Müllers Augen keine Not- oder Billiglösung war. Daß sich Müllers Hoffnung letztendlich nicht erfüllte steht auf einem anderem Blatt Papier. Daß Rudie Assauer auf Dauer Schalke mehr geschadet statt geholfen hätte, das sollte nun auch endlich dem letztem Blinden einleuchten. Da kann die Veltins Werbung auch noch so drollig daher kommen.

9 Kommentare:

TheRudi hat gesagt…

Das ist 'ne wahre Schande, dass dieser Verein aufgestiegen ist, sowas braucht keiner in der Bundesliga :(

tumulder hat gesagt…

Einen Sonderling gibt es ja immer. Ist ja schon putzig was Herr Hopp zum Aufstieg in die Kameras sagte. Er wäre ja großes Risiko gegangen mit dem Stadionbau und dem Leistungszentrum. Alles privat finanziert ohne Steuergelder zu erhalten wie andere Vereine. Das läßt tief Blicken wie ich meine. Mir sind Mäzen wie es Klaus Steilmann war jedenfalls lieber. Der förderte nicht nur die SG Wattenscheid sondern auch andere Sportvereine in Wattenscheid. Das war kein Privatvergnügen sondern beruhte auf seiner gesellschaftlichen Verantwortung heraus. Ich bin gespannt wie lange Hopp noch Spaß an seinem Sportunternehmen hat. Es kam mir jedenfalls nicht so vor, als wäre heute ein Verein aufgestiegen.

J.M.K. hat gesagt…

in der Tat. Vor allem ist der Verein komplett mit Unsympathen bestückt. Von den "Fans" mal ganz abgesehen, aber ist es wirklich eine Kunst mit einem Etat von 20 Millionen aufzusteigen?!

probek hat gesagt…

Schon eine Schande, wie der Herr Hopp so sein Geld gemacht hat. Da lobe ich mir doch andere Sponsoren.

AnJu hat gesagt…

Was wirklich bitter ist, ist das der Herr Hopp seine Millionen mal gerne beim KSC losgeworden wäre, die sie aber damals nicht haben wollten...

tumulder hat gesagt…

Seid froh, Abhängikeiten bringen auf Dauer nix;)

AnJu hat gesagt…

Stimmt schon. Ein Sponsor, der sich zu sehr in sportliche Entscheidungen einmischt, ist nicht das Wahre.
Meine Horrorvision ist ja, dass der Hopp für nächste Saison wieder für zig Millionen Spieler einkauft und Hoffenheim dann Meister wird...

TheRudi hat gesagt…

Abwarten, die Bundesliga ist ein anderes Pflaster als die zweite Liga, da wird es Hoppenheim schwerer haben. So Mannschaften wie Augsburg, Offenbach, Aue, sind ja auch keine richtigen Gegner. Wollen wir hoffen, dass das ein Ausrutscher bleibt, der nach einem Jahr korrigiert wird. Ich selbst hab jedenfalls lieber Energie Cottbus in der Liga als dieses Dorf-Chelsea.

tumulder hat gesagt…

Nun gut, durchmaschiert ist Hoffenheim ja irgendwie nicht und man sollte sich hüten den Neid heraushängen zu lassen;) Das sportliche Konzept ist schon ehrenswert. Mir stößt nur dieses Ich Gehabe ungemein auf. Wärend andere Vereine selbstverständlich auch mittlerweile Wirtschaftsunternehmen sind haben sie doch noch immer einen Rückhalt in der Gesellschaft und werden als Verein gesehen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der TSG Hoffenheim über das Hoppsche Engagement hinaus eine weitere Zukunft geschenkt sein wird. Auch wenn Herr Hopp Strukturen schafft, was ich sehr löblich finde, wird der Verein sein neues Stadion füllen können? Wenn selbst Stuttgart Probleme hat sein Stadion regelmäßig zu füllen? Das Unternehmen TSG Hoffenheim ist doch schon zum Scheitern prädestiniert. Ganz ohne Neid.

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