Imagination. Vorstellungskraft. An der hat es Terry Gilliam und seinen Filmen nie gefehlt. Egal ob nun Brazil oder Fear and Loathing in Las Vegas, Time Bandits oder Tideland. Gilliams Figuren haben ihre Kämpfe in einer surrealistischen Fantasie auszutragen. Das ist oftmals chaotisch, wirkt manchmal überambitioniert, ist aber immer ein schräger Gegensatz zum Mainstreamkino mit seinen vorgegebenen Rahmenbedingungen. Jeder Gilliam Film spaltete bisher die Filmgemeinde, man muss Gilliams Art Filme zu drehen einfach mögen, um überhaupt einen Zugang zu ihnen zu finden. Vor allem wenn das Drehbuch aus seiner eigenen Feder stammt. Eine Schwäche Gilliams, so sehr man auch seine Filme für den anderen Blickwinkel, den sie immer wieder einnehmen, lieben darf.
Projekt 52 – 2026 #40: Mit 16
vor 5 Stunden
