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Besser surfen mit dem Firefox

Wer mit dem Firefox unterwegs ist und sich über die fetten Toolbars ärgert, gerade auf Netbooks große Platzverschwendung, sollte sich mal das Meerkat Addon anschauen. Wie auf dem Screenshot links deutlich zu erkennen, dampft Meerkat die oberen Menü- und die untere Statusleiste ordentlich ein. Mehr Web, weniger ungenutzter Desktopspace.

Feedly ist zwar auch nur ein weiterer Feedreader, dafür präsentiert er die Feeds in einem schicken Magazin-Style. Einfach mal ausprobieren. Ein vorheriger Blick in die Feedly Privacy FAQs schadet natürlich nie. Macht mächtig Spaß.


Auch nicht von schlechten Eltern, FoxTab. Bis vor kurzem eigentlich nur eine nette Spielerei, bietet Foxtab nun endlich auch eine Fast-Dial Funktion, My Top-Sites genannt. Gerade Firefox User vermissen diese schon seit Jahren. Nein, jetzt komm mir hier keiner mit diesen einfach nur häßlichen bisherigen Notlösungen. In Verbindung mit den übrigen Eye Candy Funktionen Foxtabs stinken Fast-Dial und Co. einfach nur ab. Pretty Cool.

Die Addons sind nach einem Firefox-Update deaktiviert, oder ein bestimmtes Update läßt sich nicht installieren? In den meisten Fällen liegt es lediglich am Versionsabgleich. Der läßt sich mit den Nightly Tester Tools mit nur einem Klick wunderbar einfach umgehen. Damit wäre dieses leidige Thema nach jedem größerem Update auch vom Tisch.

Geniesse die kleinen Momente des Lebens! - Fünf kleine Lieblinge, nicht nur für den Gnome Desktop, aber hauptsächlich doch.

Gnome Do
Kann sich ein Gnome User überhaupt noch vorstellen ohne Gnome Do auszukommen? Hey, Gnome Do ist vielleicht das allercoolste, was dem Desktop Computing seit der Erfindung der Maus passieren konnte. Super/Windows–Taste plus Leertaste und schon kann man machen. Jawohl, machen, nicht suchen. Dateimanager, Browser-Lesezeichen, Anwendungsmenue, Musikbibliothek? Alles verliert seine Wichtigkeit im täglichen Umgang mit dem Desktop, sobald man Gnome Do verstanden hat. Dazu unzählige Plugins. Selbst twittern ist direkt vom Desktop möglich, ohne dass man erst den Browser oder einen anderen Client starten müßte. Einfach klasse. Wie der Name schon sagt, leider nur für Gnome.

Docky
Bis jetzt wird Gnome Do noch mit einer Dockfunktion ausgeliefert. Das wird sich jedoch schon bald ändern. Docky soll in Zukunft als eigenständige Applikation etabliert werden und mehr Möglichkeiten bieten, als unter der Gnome Do Haube. Das Docky Team warnt zwar vor der Installation der Alphaversion, aber Docky läuft jetzt schon stabil. Updates kommen momentan täglich. It just works. Ebenfalls nur für Gnome, zusätzlich wird Compiz benötigt.


Minitube
Minitube ist ein Youtube-Client, der ohne Flash auskommt. Einfach Suchanfrage stellen und schon spielt er die Ergebnisse nacheinander ab. Vollbild, HD, alles kein Problem, sofern die Internetanbindung schnell genug ist. Das schönste? Keine Werbung, kein Kontakt mit dämlichen Kommentaren. Doppelklick auf das Video und schon ist man doch schon wieder auf Youtube. Sehr schön. Für Linux und Mac OS X ab Tiger.

Ear Candy
Wer kennt es nicht? Surfen und dabei ein wenig Musik hören. Möchte man sich dann ein Video anschauen, muß man erstmal die Lautstärke des Musikplayers runterregeln. Ear Candy übernimmt diese nervige Frickelei von nun an selbst. Die Lautstärke des Musikplayer wird automatisch gemutet. Fantastisch. Für Gnome, Pulse Audio ist unerläßlich. Ubuntu User installieren einfach über das Softwarecenter.


Shape Collage
Ich habe schon viele Collagenprogrammne ausprobiert. Aber so einfach und mit wenig Arbeitsaufwand verbunden, hat mir noch keines der freien Programme schöne Ergebnisse geliefert. Sicherlich hat Picasa auch ein paar nette Features auf Lager, doch Shape Collage bietet ungleich mehr. Für 25$ verschwindet auch das Shape Collage Wasserzeichen. Für Linux, Mac OS X und ab Windows 2000.


Zu den Downloadquellen kommt man per Click auf die Screenshots. Viel Spaß!

Zwei Wochen Windows 7 - Ein erstes Resümee

Windows 7 ist toll. Jedenfalls toller als alle vorherigen Windowsversionen zuvor. Über Vista kann ich ja nicht viel schreiben, da es da ein unlösbares Hardwareproblem gab, das mir die Arbeit mit Vista verwehrte und mich so noch zwei weitere Jahre mit XP aushalten ließ. Endlich eine vernünftige Taskleiste, endlich Geschwindigkeit, endlich ordentliche Hardwareunterstützung von Anfang an. Endlich mit nur wenigen Klicks das Augenkrebs verursachende Blau/Grün verbannen können, bis auf natürlich diese häßlichen giftgrünen Ladebalken. Aber das ist ja nur eine Frage des Geschmacks. Und wie schnieke der Mediaplayer aussehen kann. Toll, Windows 7 ist echt gelungen. Was mir jetzt aber nach fast 5 Monaten privatem Computerspaß mit Gnome, Linux und Compiz wirklich fehlt, ist ein Desktop-Manager. Ich meine, jede der aktuellen Desktop-Umgebungen bringt so etwas von Haus aus mit. Warum sträubt sich Microsoft so dagegen? Was nutzt mir im Endeffekt die neue Taskleiste, wenn ich immer noch alle Fenster minimieren muß, um einen freien Desktop zu erhalten, anstatt mal eben auf den nächsten virtuellen Desktop rüberjuckeln zu können, ohne dringend alle geöffneten Programme minimieren zu müssen? Ich komme einfach nicht dahinter. Das ist doch Ergonomie, und Windows möchte doch die State of Art Umgebung im produktiven Arbeitsumfeld darstellen. So in den Büros und so. Ist da eine gute Ergonomie nicht eine der wichtigsten Voraussetzungen? Ich verlange noch nicht mal ein viel praktischeres Dock, ich kann ja verstehen, daß Microsoft sich damit echt einen ganz großen Zacken aus der Krone brechen würde. Ist halt Microsofts Kind, die traditionelle Taskleiste.

Curiosity killed the Cat

Wer weiß das nicht? Ich habe dennoch alle Warnungen von „Don't try this at home“ bis „Don't try this in a productive enviroment“ geflissentlich ignoriert und mir mal wieder unnötige Arbeit aufgebrummt.

Überraschungen gibt's ...


Durch Zufall habe ich heute entdeckt, daß Ubuntu eine auf dem Desktop liegende MP3 abspielt sobald man den Cursor darauf hält. Das funktioniert auch in Ordnern, sofern man die Symbolansicht gewählt hat. Cooool!

Update: Systemwechsel?

O.K. Leute. Windows nur noch wenn es nötig ist, ansonsten bin ich seit gestern auf dem Ubuntu-Trip. Ich habe schon oft versucht ein Linux System neben meinem Windows zu installieren, es ist bisher natürlich immer gescheitert. Entweder war es unmöglich die Soundkarte zu aktivieren, die Grafikkarte wurde nicht erkannt und das Internet war schon gar nicht erreichbar. Ohne Internet geht es aber schon seit Jahren nicht mehr, und wer will schon ständig Windows booten, nur um Hilfe für Linux im Web zu finden? Keine Chance, all die Live CDs, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe sind nach spätestens zwei oder drei Stunden in der Mülltonne gelandet. Gestern war es aber anders. Ubuntu von der Live CD gestartet und alles, aber auch wirklich alles funktionierte auf Anhieb. Selbst mein unter Windows ständig abkackender USB W-Lan Stick von D-Link, für den sich der Referenztreiber von der Chipherstellerseite erst gar nicht installieren läßt, empfängt mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Murren die Datenpakete aus der unteren Etage. Ich denke es gibt keinen Grund Ubuntu nicht zu nutzen, bis jetzt jedenfalls. Doch, einer fällt mir ein. Wir haben schon bald das Jahr 2010, fast ein durchschnittliches Menschenleben nach Konrad Zuses Erfindung des Computers, aber Ubuntu und Co.. legen immer noch Wert auf eine Steuerung über die Kommandozeile, zumindest wenn man Progamme oder Treiber installieren möchte, die in den praktischen Installationspaketen, die sich automatisch installieren und updaten lassen, nicht enthalten sind. So vergrault man eigentlich die Leute, die einfach nur nutzen und nicht gleich eine neue Sprache lernen möchten. Und ich bin mir sicher, die stellen die mehr als überwiegende Mehrheit von Computernutzern.

[edit]

O.K., mittlerweile läuft mein altes Fireworks MX mit Wine, Songbird 1.2 dudelt vor sich hin, mit Gimp kannte ich mich schon vorher rudimentär aus und auch den ATI Linux Catalysator konnte ich dank der UbuntuFreunde dazu bewegen Videos im Overlaymodus abzuspielen. Großes Rumgefrickel jedoch nach dem ersten von mir erlebten Kernelupdate, das glatt die Soundkartenkonfiguration zerschoß. Unzählige Pakete in- und deinstalliert, Try and Error führt am Ende doch immer wieder zum Erfolg. Desweiteren gab es noch einen Systemabsturz, der mich fast zur Verzweiflung brachte, da ich danach nicht mehr ins Netz kam. Ubuntu ohne Netz ist definitiv eine Unmöglichkeit. Aber selbst das habe ich irgendwie wieder hinbekommen, offensichtlich war lediglich mein DSL Modem gleich mit abgestürzt und benötigte einen Neustart. Vor der Kommandozeile braucht man keine große Angst zu haben, der entsprechende Code wird in den Foren und Wikis gleich mitgeliefert. Cut and Paste, ich liebe dich. Der aktuelle Banner wurde komplett unter Ubuntu erstellt. Bis jetzt läuft's besser als ich vorgestern noch erwartete. To be continued ...

[edit]
Was ist das denn? Der Desktop lädt nicht, die Tipps in den Foren scheinen alle nicht zu funktionieren. Alle Rettungsversuche scheitern, so ein Mist. Anscheinend habe ich doch den Netzschalter an der Steckdosenleiste zu früh mit meinem Großen Onkel während des Herunterfahrens gedrückt, während Ubuntu noch Daten auf die Festplatte schrieb. Fatal, da hatte ich das System schon fast meinen Wünschen entsprechend eingerichtet ... und dann sowas. Das Horrorszenario, das jedem Windowsanwender seit Jahren in großen schwarzen Lettern ständig an die Wand gemalt wird, jedoch wirklich noch nie eingetreten ist, geschieht ausgerechnet mit diesem Ubuntu. Ubuntu, schon der Name, überhaupt nicht technisch genug. Was nichts kostet, kann auch nichts sein. Ärgerlich, die ganze Konfigurationsarbeit. O.K., da gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder ich investiere meine kostbare Zeit in die weitere Recherche nach einer Lösung, oder halt die Neuinstallation. Letzteres ist für einen Noob, so wie ich es momentan in Sachen Linux noch bin, wahrscheinlich die schnellere und klügere Option. Und jetzt kommt's. Ubuntu neuinstalliert und zumindest der Desktop startet mit den gleichen Einstellungen des gerade erst zerschossenen Betriebssystems. Einfach nur genial dem Homeverzeichnis von Werk aus eine eigene Partition zu gönnen. Noch schnell ein paar Updates und Pakete nachgeladen, und schon geht's weiter. Ich kann meiner Begeisterung gar keinen Ausdruck verleihen. Und ich bin wirklich begeistert, der Gnome Desktop könnte gar nicht ergonomischer sein. Noch besser wird es natürlich, wenn man das Compiz Fusion Paket nachlädt. Meine Fresse, wie geil ist das denn? Nein, keine schicken Spielerein, sinnvolle Funktionen sind da enthalten. Super (Windows) - Taste + Tab, welches Fenster hätten sie denn gern? Apples Expose in Vollendung. Desktop Manager? Einfach den Cursor auf eine freie Stelle des Desktops positionieren und am Mausrad drehen, schon bin ich einen Desktop weiter. Ach, einfach mal selber anschauen.



All das was Microsoft für Vista versprochen hat, aber nur in den teuren Distributionen mitlieferte, gibt es für lau. Es funktioniert. Zumindest für den privaten Desktop - soll heißen Internet, Musik, Video, Schriftverkehr etc. - ist Ubuntu nicht nur eine Alternative, sondern ein echter Knaller. Leute, kauft Ubuntu. Ach, geht ja nicht...