Posts mit dem Label medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Ich glaub es geht schon wieder los

Mal ehrlich, daß Schalke am letzten Spieltag schon Freitag Abend ran mußte habe ich erst Samstag Morgen in der Zeitung gelesen. Da kam ich dann ins Schwitzen, hatte ich doch noch groß verkündet am Nachmittag keine Zeit zu haben, da ja Schalke spielt. Puh, da mußte ich dann halt doch mit zur goldenen Hochzeit der Tante meines Vaters. Wenigstens zum Kaffeetrinken. Auf Kaffeefahrt waren die Schalker laut eingängiger Meinung derer die Freitag Abend die Bundesligabegegnung FC Köln – Schalke 04 gesehen haben ja auch. O.K. jetzt hat sich Schalke in Köln seitdem ich denken kann noch nie wirklich mit Ruhm bekleckern können. In den letzten 20 Jahren können in der Domstadt lediglich 2 Siege für Schalke verzeichnet werden. Also eigentlich alles Roger in Kambodscha. Ja natürlich, Schalke hat diese Saison lediglich seine Auswärtsspiele im DFB und UEFA Pokal gewonnen. Da kann man schon von einer gewissen Ausschwärtsschwäche sprechen, muß dabei aber auch nüchtern zugeben, daß es außer in den Spielen in Madrid und eben in Köln nicht wirklich viel zu meckern gab. Wenn Schalke immer noch ab und an in slomkareskes Spiel verfällt ist dies eigentlich nicht weiter verwunderlich. Es steht immerhin personell die gleiche Mannschaft auf dem Platz wie schon letzte Saison. Zwei neue Spieler machen noch keine Meisterschaft aus. Fred Rutten hat aber definitiv schon für einige Verbesserungen im Spielaufbau und der Spielkontrolle gesorgt. Dieser Fortschritt ist nicht wegzuleugnen.

Da hatte es heute morgen auch Wolfgang Kerkhoff schwer einen vernünftigen Artikel gegen Trainer und Manager zusammen zu schustern. Ach Gott, wie ich das hasse. Kaufe ich mir eigentlich eine Tageszeitung um die hirnlosen Ergüsse irgendwelcher Vollproleten im Internetforum des hauseigenen Portals zu lesen, oder erwarte ich Spielanalysen, Neuigkeiten und O-Töne der Verantwortlichen. „Kuranyi hätte Nutella frühstücken sollen.“ „Immer wieder die Bude voll, Sponsoren mit reichlich Kohle, und dann immer wieder diese Graupenspiele wie gegen Köln.“ Ja, Herr Kerkhoff, Cut & Paste ist eine tolle Sache wenn einem als Sportjournalist kein Aufmacher für das allmontagliche Gerotze mehr einfällt. Und daß Rakitic auf der Außenbahn tatsächlich immer wieder verheizt wird ist auch so ein fragiles Argument gegen den Trainer, denn bisher hatte ich in dieser Saison nicht den Eindruck, daß das so ist. Hat er doch in einigen Spielen durchaus auf dieser Position überzeugen können. Aber natürlich es fehlt an Konkurrenz im Mittelfeld. Oh Gott, ich kann nicht mehr und gehe jetzt erstmal Kaffeetrinken.

Glück Auf!

Lachen mit der DFL und Uli Hoeneß

Ist er nun wirklich so ein schlechter Verlierer oder versteht er einfach nicht den Sinn und Zweck des Kartellrechts? Ich weiß es nicht. In beiden Fällen kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Die Entscheidung des Bundeskartellamtes ist natürlich ein herber Rückschlag für die Vermarktungspläne der DFL, aber gleich auf eine Verschwörung zwischen Bundeskartellamt und der ARD zu schließen ist schon arg daneben. Das Bundeskartellamt hat nach langer Prüfung entschieden, daß die Zentralvermarktung der Bundesligaübertragungsrechte ein rechtswidriges Kartell darstellt, das solange der Mehrheit der Zuschauer (Kunden) keine Nachteile enstehen geduldet werden kann. Ich frage mich jetzt was für die DFL an diesem Urteil so schwer verständlich war. Hatte sie wirklich daran geglaubt mit dem Vorschlag der Highlightberichterstattung auf einem der nur digtital empfangbaren ARD Sender, die momentan lediglich von 40% Prozent der Haushalte empfangen werden, das Bundeskartellamt gütig zu stimmen? Ich hake das jetzt mal unter tölpelhaften Täuschungsversuch und Hoeneß Äußerungen unter Realsatire ab.

Ach und noch etwas

Die Katastrophe von Tschernobyl war im übrigen nur halb so schlimm, findet zumindest Michael Miersch auf Welt Online. Es gibt Menschen, die schreiben für billigen Strom jeden Schwachsinn.

Het publiek geheim

Was für einen Sinn macht es eigentlich den Wechsel Fred Ruttens im Sommer nach Gelsenkirchen weiterhin zu verheimlichen? Als ob Enschede abgekapselt von den Medien am anderem Ende der Welt läge.

Mit gespaltener Zunge

Und es ist wieder einmal herrlich anzusehen, zu hören und durchzulesen wie die selben Vertreter, die seit Wochen die Messer wetzten, gestern noch dem Manager direkt nach dem Spiel die Micros mit der Frage:"Wer ist morgen Trainer auf Schalke?" unter die Nase hielten, heute im fast empörten Ton die Frage stellen:"Wie kann man einen so erfolgreichen Trainer entlassen?".

Sportjournalismus ist schon ein schmerzfreies Gewerbe...

Ist schon komisch



Die Musik- und Filmindustrie ist die mir einzig bekannte Branche, die potentielle Kunden mit dem Anwalt droht und sich dadurch höhere Umsätze erhofft. Ganz nebenbei besitzt sie auch noch die Frechheit eine andere Branche zum Denunziantentum aufzufordern. Das erzeugt bei mir schon Mitleid, ehrlich. Ich habe mir gleich eine neue DVD kaufen müssen... Die darf dann beim nächsten Filmrätsel auf diesem Blog erraten werden.

Neulich im VHS Kurs "Freies Sprechen vor der Kamera"

klick

3 äußerst wichtige Meldungen, die uns noch bis zur EM wöchentlich auf den Kecks gehen werden

Podolski wieder nur auf der Bank! Chelsea ohne Ballack erfolgreich! Lehmann hofft auf Einsatz!

Selbstversuch - Franz Josef Wagner spielt mit seinem Leben

"Jetzt sind wir unter der Erde Berlins, die Wände sind mit Spray beschmiert, zwei Typen in Gangster-Rap-Klamotten tauchen auf. Meine Tante würde ohnmächtig werden."

Franz Josef Wagner ist ein ganz harter, mit Justizministerin Brigitte Zypris wagte er sich in den Untergrund. Dabei ist ein Kleindod ungewollter Heiterkeit entstanden. Lesen und sehen Sie doch selbst.

Der nächste Selbstversuch schon einmal vorab hier an dieser Stelle:

Deutschland diskutiert über Gammelfleisch

BILD mit Verbraucherschutzminister in Berlins gefährlichster Dönerbude

„Eine Menge Freunde sind nicht mal gewillt, Döner zu essen“, sage ich, während wir die Tür öffnen zum Anadolu Grill am Halleschen Tor.

Der Minister sagt: „900 Millionen Gäste wurden 2006 in Berliner Dönerbuden satt gemacht. 11 596 Fälle von Überkeit haben die Krankenhäuser registriert. Den größten Teil machen Übersättigung und Alkoholvergiftung aus.“

Jetzt stehen wir an der Futterkrippe Kreuzbergs, die Wände sind mit Bildern Erdogans geschmückt, zwei Typen in Gangster-Rap-Klamotten tauchen auf. Meine Tante würde ohnmächtig werden.

„Ich kann verstehen, dass manche älteren Menschen sich bedroht fühlen“, sagt der Minister. „Auch wenn nicht jeder, der wild aussieht, auch gefährlich ist.“

Es ist 11 Uhr nachts. In meiner Kolumne hatte ich den Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (59, CSU) aufgefordert, mit mir einen Döner essen zu gehen, weil er meiner Meinung nach ein Verharmloser ist. Auge in Auge wollte ich mit ihm die Situation erleben. In der Dönerbude riecht es nach abgestandenem Leben.

„Riechen Sie den Döner?“, frage ich. Wir bestellen, freuen uns auf unser hoffentlich genießbares Fleisch vom Spieß. Drei Betrunkene betreten den Grill, sie haben Bierflaschen in den Händen. Ich habe keinen Augenkontakt mit den Biertrinkern. Herr Seehofer auch nicht. Wir sprechen über die Architektur der Großstädte, die auch Übelkeit auslöst, über Hochhäuser.

Herr Seehofer glaubt, dass Gammelfleisch von der Unmenschlichkeit der Unternehmenssteuern ausgeht.

Wir essen auf. „Was soll ich machen“, frage ich den Minister, „wenn mir plötzlich übel wird?“ Vor mir eine Cola und hinter mir Erdogan an der Wand. Der Minister sagt: „Es gibt mindestens ein Handy in jedem Grill. Wenn Sie Manns genug sind stecken Sie sich einfach den Finger in den Hals. Am Zäpfchen kitzeln.“

Ich stelle mir vor, wie ich mageninhaltsüberströmt zum Ausgang krieche bevor der Inhaber des Grills mich per Fußtritt auf die Straße befördert.

Wir gehen die Straße entlang. Um uns herum die müden starren Gesichter, einsam, verloren. Dönerbudenbesitzer-Gesichter, Gammelfleischhändler. Niemand guckt jemanden an. Niemand interessiert sich für einen.

Wir sehen Bettler mit Hunden, ich gebe 1, 2 Euro. Wir gehen bis zum Kurfürstendamm. Ich sage dem Minister, dass ich lieber im Mövenpick esse – mit Messer und Gabel.

Bei unserer Dönermahlzeit geschah nichts. Uns wurde nicht übel und wir wurden nicht krankenhausreif geschlagen – aber ich war froh, dass wir aus der Dönerbude raus waren und der Himmel funkelte und ich atmen konnte.

Wir rauchten eine Zigarette. Wir verabredeten uns für ein Glas Wein demnächst.

In Berlins Dönerbuden herrscht ein anderes Leben. Es ist nicht mein Leben. Der Minister sagt: „Wann hat jemals Koch härtere Strafen gefordert, wenn das Haltbarkeitsdatum hessischer Schweinchen abgelaufen war?“

Wir verabschieden uns mit Küsschen auf die Wange. Ich mag Herrn Seehofer, ich mag ihn als romantischen Freund sogar sehr.

Herzlichst

Ihr F. J. Wagner

Enten Alarm?

O.K., es steht nicht auf Bild.de, also könnte wirklich etwas dran sein. Kicker.de vermeldet den erfolgreichen Verhandlungsabschluß der Schalker mit dem mexikanischen Club Deportivo Toluca. Demnach soll Vicente Sanchez bald auf Schalke eintreffen. Man darf gespannt sein.

Schon wieder! Jugendlicher Eisbär überfällt Walroß

Politiker aller Fraktionen fordern neues Tierschutzgesetz

Milan vs Inter

Manni Breuckmann versucht ja immer neutral zu kommentieren... Ach Manni, hättest Du doch einmal Deinen Emotionen freien Lauf gelassen.

Das war 2007 - Teil 4

Das Jahr neigt sich dem Ende. Grund genug für einen kleinen medialen Rückblick in losen Folgen.

Der Zeitverschwender und der Film

Das Kino und der Film sind neben dem Fußball die weiteren großen Leidenschaften des Zeitverschwenders. Lesern die hier regelmäßiger vorbeischausen wird dies schon aufgefallen sein.

Wie sah also mein Filmjahr 2007 aus? Worauf habe ich mich gefreut? Was hat mich entzückt? Was waren die größten Enttäuschungen?

Es war im November 2006, da stolperte ich auf Youtube über einen Trailer, der mich wie selten einer zuvor ganz heiß auf das Kinojahr 2007 machen sollte. Dany Trejo im martialischen Ledermantel, Rose McGowan mit einer dicken Wumme am Oberschenkel, Explosionen, Zombies, ultracooler Sound und ein auf alt getrimmter Look. Am Ende des Trailers waren zwei wohlbekannte Namen in dicken Lettern zu lesen. Rodruigez und Tarantino. Das ganze schimpfte sich Grindhouse Doublefeature. Daß der Trailer inoffiziell war, war mir ehrlich gesagt schnuppe und heizte meine Erwartungen nur noch mehr an. Nach kurzer Recherche waren folgende Fakten auf meinen LCD zu lesen. Rodruigez 60 Minuten, Tarantino 60 Minuten, dazwischen Faketrailer von Rob Zombie, Eli Roth und Edgar Wright. Eigentlich kann so etwas gar nicht mehr in die Hose gehen. Eigentlich.

Im Januar meldeten einige englischsprachige Websites dann schon den ersten Dämpfer. Die Weinsteins sahen keine ordentlichen Vermarktungschancen außerhalb der USA und entschlossen sich beide Filme getrennt voneinander in die deutschen Lichtspielhäuser zu bringen. O.K., warum nicht dachte ich mir noch und begann die alten Exploitationer aus den Grindhouse und Bahnhofskinozeiten zusammenzutragen und auch noch einmal zu sichten. Fulci, Craven, Carpenter, Bava, Deodato, Edmonds, Romero, D'Amato, Lenzi, Hooper und noch einige unbekanntere Regisseure waren im Fokus meines Begehrens. Es war natürlich viel Schrott darunter, wie sollte es auch anders sein, aber ich fühlte mich vor allem zurückversetzt in meine Jugendzeit, in meine Pubertät. Einer Zeit, in der man die Videokataloge durchblätterte und auf Titel wie Xtro, Man-Eater, Zombie 2, Voodoo - Schreckensinsel der Zombies, Cannibal Ferox usw. traf. Man sah sich die Bildchen an, laß die Inhaltsangabe und es war klar, diese Filme mußten gesehen werden. Irgendwie hatte man immer einen Freund oder Bekannten, der einen Bruder oder Verwandten hatte, der einem die entsprechenden Filme ausleihen oder sonst wie besorgen konnte. Dann saßen wir nach der Schule bei irgendeinem Schulfreund, dessen Eltern ihm eine eigene Bude im Keller oder auf dem Dachboden gönnten und sahen New York Ripper, Muttertag oder das Kettensägenmassaker. Wenn wir Glück hatten, waren auch unsere angebeteten Mädels dabei. Das spannenste an diesen Nachmittagen war natürlich die gefühlte Konspiration und ob die Mädels auch wirklich kommen. Die Filme an sich hielten meist gar nicht, was die Titel versprachen. Sie wirkten vor allem billig, hatten kaum eine Handlung oder rückblickend betrachtet verstanden wir damals noch gar nicht den doppelten Boden, den vor allem die amerikanischen Vertreter des Genres mit sich brachten. Wer von uns mochte damals schon die gesellschaftliche Kritik in Cravens Hügel der blutigen Augen, Romeros Dawn of the Dead oder Hoopers Kettensägenmassaker erkennen?

Die Geschichte um Planet Terror und Death Proof ist dann aber doch schneller erzählt. Death Proof kam zuerst in die Kinos, ist vielleicht der intelligentere, der formal bessere aber leider auch unzugänglichere Filmdes zerhackstückelten Doublefeatures. Zumindest für mich, da Herr Tarantino halt doch mehr Schrott in seinem Leben konsumiert hat. Um gute 20 Minuten zu lang grast Tarantino noch einmal alles ab, was er schon irgendwie mit Pulp Fiction, Jacky Brown und auch Kill Bill erledigt hatte. Death Proof ist kein schlechter Film und er ist seinen Vorbildern auch um längen vorraus, doch merkt man ihm an, daß er sich bemüht die 90 Minuten voll zu kriegen.

Rodruigez Planet Terror ist der kurzweiligere Film. Er ist genau das, was wir uns als 14 oder 16 jährige Jungens von diesem Genre erhofft hatten. Eine kunterbunte Achterbahnfahrt durch die Fantasien pubertierender Jungens, deren Ansprüche an einen guten Film lediglich aus dem Wunsch nach coolen Sprüchen, Sex, Action, Splatter und ein paar Witzen bestehen. Wer sich damit zufrieden gibt, wird auch bestens von Planet Terror bedient. Mir war dann die zweite Hälfte doch zu lustig, irgendwie eine blutigere Variante von Scary Movie. Und so etwas mag ich überhaupt nicht. Somit war Planet Terror schon die größere Enttäuschung, fing stark an, ließ stark nach.

Was gab es sonst noch?

Die Simpsons - Der Film, war dann doch sicherlich der überflüssigte Kinofilm in diesem Jahr. Lediglich eine lang gezogene Folge, deren beste Gags schon in den Trailern zu bewundern war. Das hat mich gar nicht überzeugt. Wo war die Anarchie? Wo waren die Promis, die man in einem Kinofilm der Simpsons erwartet? Wo war sie, die bissige Satire, die die Serie zu dem gemacht hat, was sie heute nicht mehr ist? Und vor allem, was ist am Spider-Schwein eigentlich lustig?

Dann waren da auch noch die bösen 300 Spartiaten. Meine Herren, an keinen anderen Film haben sich die Kritiker dieses Jahr die Zähne so ausgebissen, wie an diesem harmlosen Pop Objekt. Homophob sei der Film, ein faschistoides Machwerk in Riefenstahl Ästhetik. Die Iraner beschwerten sich über die androgyne Darstellung Xerxes, die Perser wären zu bösartig dargestellt. Ein antiiranischer Film, eine vom Pentagon mitfinanzierte Irak-Kriegs-Durchhalteparole. Dabei war der Film lediglich eine gelungene Comicverfilmung ohne Interpretationsmöglichkeit. Das sieht auch Knut Brockmann in seinem Essay auf G-Wie-Gorilla so. Mich hat der Film gut unterhalten, obwohl er wohl nicht in meiner persönlichen Hall of Fame auftauchen wird.

Gut unterhalten fühlte ich mich auch von Fresnadillos 28 Weeks Later, dessen Inszenierung im letzten Drittel einem Videospiel gleicht. Produziert wurde er von Dany Boyle, der mit Sunshine wieder die Ruhe und schöne Bilder des Weltraumes ins Science-Fiction Genre einfließen ließ. Schlecht unterhalten wurde ich von Bays Transformers, der einfach so dämlich wie ein typischer Bay daherkam und dabei das Versprechen der totalen Verwüstung nicht annähernd einlöste.

Auch Rob Zombies Halloween war für mich eine böse Überraschung. Da liefert der begabte Regisseur in der ersten Hälfte der Neuverfilmung Carpenters stilistisch stärksten Filmes einen neuen Ansatz im Slasher Sujet, in dem er nicht das Opfer beleuchtet, sondern sich dem psychischen Werdegang Michael Meyers widmet. Sein Verhältnis zu seiner Familie und Dr. Loomis zur Exposition stellt, nur um dann in der zweiten Hälfte einen beliebigen, langweiligen und fantasielosen Teenslasher in dümmlichster Hollywoodtradtion abzuliefern. Verstehe das einer wer will. Dümmlichster Schrott in Hollywoodtradition waren auch 30 Days of Night, The Reaping, Motel und natürlich, wie nicht anders zu erwarten, Saw 3.

Wächter des Tages war letztendlich kein Schrott, jedoch viel zu hektisch und unübersichtlich, auch wenn die Apokalypse am Ende des Filmes einfach toll anzusehen ist. Trotzdem, mir gefällt Antiheld Anton, der eine schöne Abwechselung zum amerikanischen Kino darstellt und Moskau als Schauplatz wirkt so exotisch für ein Fantasyspektakel, dagegen kommt Mittelerde schon heimelich daher. Ridley Scotts Versuch eines American Gangsterepos lasse ich jetzt einmal aus und verweise lieber auf die Kritik von TheRudi. Der kann das viel besser als ich. Ich ärgere mich immer noch darüber wieder einmal auf den alten Werbefilmer hereingefallen zu sein.

Kurzweiligkeit kann ich wiederum der Videospielverfilmung ohne Vorlage Shoot 'Em Up bescheinigen, deren Halbwertzeit dürfte jedoch noch unter der, der letztjährigen Videospielverfilmung ohne Vorlage Crank liegen. Clive Owen gibt hier den Max Payne, die Belluci die Mona Sax. Ganz so düster wie der indizierte Action Shooter aus dem Hause Remedy wird es aber dank Paul Giamattis glänzender Vorstellung als verbissener Bösewicht nicht. Nicht zu viel erwarten, dann hat man seinen Spaß.

Abschließend noch zwei wirkliche Überraschungen

Die eine kommt von, ich hätte es echt nicht für möglich gehalten, Eli Roth. Hostel 2 war lange nicht so schlecht wie es anzunehmen war. Vor allem war der Film lange nicht so blutig wie überall kolportiert wurde. Auch nicht im jetzt erschienenen Directors Cut. Roth macht im zweiten Teil einiges wieder gut, was er im ersten Teil irgendwie verbockt hat. Klar, er erzählt die gleiche Geschichte noch einmal. Aber dies macht er jetzt endlich richtig. Eine gute Prise Zynismus macht aus der schnöden Folterstory Hostel eine kleine böse Satire ohne jedoch ins Komödienfach abzurutschen. Dabei bringt er noch das eine oder andere Filmzitat unter und schafft es spielend sie nicht aufgesetzt wirken zu lassen. The Last House on the Left habe ich z.B. erst jetzt bei der zweiten Sichtung entdeckt. Natürlich ist Hostel 2 immer noch ein böser kleiner billiger Reißer und keine filmische Offenbarung, dafür ist der doppelte Boden dieses mal unübersehbar. 3..2..1.. Meins!



Die zweite Überraschung ist auch gleichzeitig mein diesjähriger Lieblingsfilm. Vom Feuilleton und Kinopublikum schmerzlich unbeachtet. Von manchem Kritiker zu unrecht klein und schlecht geschrieben startete im Januar ein großartiger Film in den deutschen Kinos. The Fountain von Darren Aronofsky behandelt das Thema vom Leben und Sterben so einfühlsam und dennoch so optimistisch wie lange kein Film vor und vielleicht auch lange nicht nach ihm. Auch hier gibt es eigentlich nicht viel zu interpretieren, die drei Geschichten, die doch eigentlich ein und die selbe sind fügt Aronofsky zu einer Botschaft zusammen. Habe keine Angst und lasse los. Hugh Jackman und Rachel Weisz spielen fantastisch, Aronofskys Bilder sind betörend, Clint Mansells Score ist mitreißend. Gefühlskino par excellence. Weit ab vom gewohnten Getöse der Filmindustrie, vom weichzeichnerischen Oscarkino, vom üblichen Taschentuch Kitsch. Zwar diesem manchmal gefährlich nahe, doch bekommt Aronofsky immer wieder rechtzeitig die Kurve.

Wenn Spiegel-Online schreibt,

"Dann gibt es noch den Trash, der nicht als solcher gedacht ist, die schlimmste Kategorie von allen: der zur Katastrophe mutierte Kunstfilm. Der heiß ersehnte ‚The Fountain‘ von Darren Aronofsky ist ein solches Exemplar […] Besonders um die Schauspieler kann es einem Leid tun. […] Kunst soll das sein, bedeutungsschwer und wichtig. Tatsächlich ist es nur banal, prätentiös und nervtötend"

, dann kann es sich nur um einen Film handeln, der mit den Konventionen bricht, der das Interpretieren nicht zuläßt. Der eine so klare und einfache Botschaft hat, daß man sich beim Leser nur lächerlich machen kann, will man sie ihm auch noch erklären. Das mögen Filmkritiker nicht, das macht sie wütend, weil sie an ihre Grenzen stoßen, weil sie sich klein, dumm und überflüßig vorkommen. Es wurden schon ganz andere Werke von weitaus bekannteren und erfolgreicheren Regisseuren auf diese Weise zerrissen. Aronofskys Film wird es überleben, vielleicht wird er erst in ein paar Jahren als das was er ist erkannt. Mir hat er schon jetzt gefallen.

Update: Nach meinem gestrigen Weihnachtseinkauf hatte ich noch Lust auf ein wenig Kino. Persepolis zeichnet das Leben der iranischen Comic Zeichnerin Marjane Satrapi als urkomisches, dennoch ernsthaftes Biopic. Der Debutfilm von der heute in Frankreich lebenden Künstlerin überrascht mit bissigem Humor, einer kleinen aber feinen und für jeden verständlichen Geschichtsstunde zum Thema Iran und einem künstlerischen sympathischen Zeichenstil. Absolut liebens- und empfehlenswert! Reingehen!

Wird fortgesetzt...


Das war 2007 - Teil 2

Das Jahr neigt sich dem Ende. Grund genug für einen kleinen medialen Rückblick in losen Folgen.

Das TV und die Tiere

Es gab mal eine Zeit, da wußten wir noch: Tiere leben im Wald, in der Steppe oder einfach gesagt in der Natur. Bernhard Grzimek und Heinz Sielmann sorgten regelmäßig im Nachmittagsprogramm dafür, daß man schon im Kleinstkindesalter ohne Probleme sagen konnte wo sich Hase und Igel Gute Nacht sagen. Ganz schlaue Köpfchen antworteten auf die Frage wo der Elefant lebt, "Welchen meinste? Den afrikanischen oder den aus Asien?"

Heute sieht das ein wenig anders aus. Die Wahrscheinlichkeit, daß jemand die Frage mit:"Außem Elefantenhaus, Zoo Leipzig." beantwortet ist nicht gering. Rund um die Uhr belästigen uns die Dritten Programme der ARD mit Zoo-Dokusoaps. So richtig schlimm seit diesem Jahr. Da man beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch nicht auf die Idee kommt, daß man den MDR oder WDR dank Kabel- und Satellitenfernsehen schon über 20 Jahre auch problemlos von Konstanz bis Flensburg empfangen kann, produziert jede Landesrundfunkanstalt auch gleich ihr eigenes Süppchen.

Zoologischer Garten Leipzig: Elefant, Tiger & Co. (MDR) Allwetterzoo Münster: Pinguin, Löwe & Co. (WDR) Tierpark und Zoologischer Garten Berlin: Panda, Gorilla & Co. (RBB) Wilhelma Stuttgart: Eisbär, Affe & Co. (SWR) Zoo Frankfurt und Kronberger Opel-Zoo: Giraffe, Erdmännchen & Co. (HR) Wildpark Lüneburger Heide: Wolf, Bär & Co. (NDR) Tierpark Hellabrunn: Nashorn, Zebra & Co. (BR) Tierpark Hagenbeck: Leopard, Seebär & Co. (NDR) Zoo am Meer: Seehund, Puma & Co. (Radio Bremen)

Nee, war ja auch irgendwie klar. Mit Rundfunkgebühren ökonomisch umgehen? Wo kämen wir denn da hin? Es spricht ja nichts dagegen, wenn man ein wenig Werbung für den eigenen Zoo betreibt, aber gleich eine Dauerschleife daraus zu machen grenzt schon an einer Verarschung der Zuschauer. Humpelnde Zebras, die 46. Elefantengeburt, kleine von Hand aufgezogene Äffchen. Um immer wieder ein sächselnder Pfleger, der jetzt eine gaaanz wichtige Angelegenheit erledigen muß. Ob so etwas zum deutlich und präzise definierten Auftrag des öffentlichen Rundfunks gehört? Bildung, Information und Unterhaltung. Irgendwie kann man damit ja jeden Mumpitz, der ausgestrahlt wird, rechtfertigen.

Ich wundere mich nicht mehr, wenn meine 7 Jahre alte Nichte heulend aus der Schule kommt, weil Ihr der dumme Lehrer erzählt hat, Eisbären leben am Nordpol und bekommen das Leben auch ohne Tierpfleger ganz gut auf die Reihe. Total verwirrt das Mädchen, dabei läuft der Gegenbeweis doch täglich in der Glotze.

Ich habe echt Angst, daß eine Generation heranwächst, der gar nicht mehr klar ist, daß Tiere den Menschen zum Überleben nicht brauchen. Daß es für sie besser wäre überhaupt keinen Menschen zu begegnen. Daß es nicht normal ist, daß Tiere hinter Gittern oder in Gehegen leben.

Ich weiß nicht, betrachte ich noch den gut gemeinten Schmarn der privaten Sender, wird mir erst recht anders. Irgendwie läuft da was aus dem Ruder.

Wird fortgesetzt...

Das war 2007 - Teil 1

Das Jahr neigt sich dem Ende. Grund genug für einen kleinen medialen Rückblick in losen Folgen.

Das TV und die Köche

Kochsendungen sind nichts neues im deutschem TV. Ich habe auch schon den einen oder anderen Tipp von Mälzer und Co. übernommen. Hat alles seine Berechtigung, keine Frage. Wenn es aber nicht mehr ums Kochen geht, sondern um das Füllen von Sendezeit, um das Verteilen von Komplimenten, oder das Zurschaustellen von Eitelkeiten, um Neid und Mißgunst. Dann wird mir übel, dann muß ich abschalten.

Seit über 100 Sendungen quälen Johannes B. Kerner und seine Starköche jeden Freitag Abend den ZDF Zuschauer. Lernen kann man hier nicht viel. Außer vielleicht, daß sich Horst Lichter ständig zum Affen macht. Sarah Wiener grundsätzlich etwas an den Ergebnissen der anderen ZDF Kantinenwirten zu mäkeln hat und ihr Landsmann Johann Lafer anscheinend, gleichsam dem Papst, unfehlbar ist. Der Neid unter den Protagonisten ist unübersehbar. Da wird ein Apfelkompott gekocht und Sie können davon ausgehen, daß irgendeinem Superkoch der Apfel zu dominant ist. Der Fisch ist zu fischig und alles ist sowieso grundsätzlich zu salzig.

Inmitten diesem Fegefeuer der Eitelkeiten hampelt dann der Johannes Baptist (typischer Zweitname eines Arschlochkindes) durch die Kulisse und findet eh alles genauso grundsätzlich toll. Toll. Super toll. Klasse und lecker. Der gleiche Johannes Baptist Kerner der für das Leitungswasser des Coca Cola Konzerns wirbt macht einen auf Küchenfreund. Kein Scherz. Lichter kocht Sahne.

Dem im Studio anwesenden Publikum, welches sich aus Ü 50ern der oberen mittleren Mittelklasse, also C Klasse und Golffahrern, zusammensetzt, läuft das Wasser im Munde zusammen. Und so schnappt man gierig nach jeder Gelegenheit einen Happen zu ergattern. Wildfremde Menschen essen aus einer Schale, teilen sich zur Not den selben Löffel. Die finden natürlich auch alles lecker. Natürlich, als ob es einer wagen würde dem Jo offen und ehrlich zu sagen, daß Lafers Crème brûlée (Vanillepudding mit verbrannter Karamelkruste) im Abgang irgendwie nach Kukidentresten vom Vorkoster schmeckt.

Entziehen kann man sich dem ganzen nicht. Irgendwie wird der Schmarn auch noch zu jeder Tag- und Nachtzeit wiederholt. Dauerschleife. Eine andere Dauerschleife gibt es im nächsten Rückblick.

Wird fortgesetzt...

Ein wenig mehr Zurückhaltung wäre angebracht

Ersetzen Sie doch einfach mal in den Nachrichtenmeldungen und Berichten die Wörter Amok, Amoklauf, Amokläufer, Schüler etc. mit den Wörtern Terror, Terroranschlag, Terrorist und Islamist.

Na, fällt was auf?

Wie sich die Zeiten ändern

Können Sie sich noch erinnern? Lang ist es her, fast schon 8 Tage. Da beurlaubte die Cottbuser Vereinsfüh.., ähh Ulrich Lepsch Petrick Sander. Was gab es dafür Dresche von der Presse. Lepsch wurde als Königsmörder dargestellt, wie konnte man einen so jungen und bisher erfolgreichen Trainer schon am 6. Spieltag die Verantwortung für die Mannschaft entziehen? Bla Bla Bla. Ein Sturm der Entrüstung wehte durch den Blätterwald bzw. die Fernsehlandschaft. Selbst der Kaiser warf ein wohlwollendes Wort für Petrick Sander ein und Felix Magath, dessen Mannschaft mit dem 2:1 Sieg den Rauswurf Sanders besiegelte, wollte wissen, daß nicht immer der Trainer am Mißerfolg einer Elf allein die Verantwortung trägt.

Eine ähnliche Situation stellt sich, nicht erst seit Samstag, bei der Borussia aus Dortmund dar. Die Mannschaft, ein Sammelsurium aus noch da gebliebenen, eigenen Gewächsen, Zweite Liga Stars und hoffnungsvollen Talenten, spielt seit geraumer Zeit nicht gerade erfolgreich. Watzke, der die Leistung der Mannschaft zum kotzen findet (welch ein toller Jargon) und sicher ist, daß der Dortmunder Kader über genug Spieler verfügt, die den Ansprüchen der Borussia genügen, hat auch keine Lust mehr auf Weicheier Fußball. Eine Eindeutige Kritik an den Trainer, den er selber noch vor knapp 5 Monaten nach dem Heimsieg über Schalke in den Himmel lobte.

Jetzt sollte man denken die Presselandschaft macht auch bei diesem perfiden Spiel nicht mehr mit und gibt Thomas Doll Rückendeckung, wie letzte Woche noch dem in dieser Saison noch erfolgloserem Sander in Cottbus. Aber Pustekuchen.

In einer unerträglichen Art und Weise wurde gestern im Krombacher Doppelpass, einer zwar unwichtigen aber dennoch meinungsbildenden "Experten"Gesprächsrunde auf Stammtischniveau, von Udo Lattek und der versammelten Springerdelegation Dolls Fachkompetenz in Frage gestellt und der Mannschaft fast eine Championsleague Reife angedichtet. Der Doll ginge viel zu zaghaft mit den Spielern um, die müßten jetzt mal endlich Gras fressen, die brauchen nur ein wenig Druck. Soll heißen, der Doll ist doof, die Mannschaft eigentlich super. Katrin Müller-Hohenstein gibt zu bedenken, daß niemand der anwesenden "Experten" wisse, wie Thomas Doll mit den einzelnen Spielern hinter den Kulissen wirklich umgehe, ob er wirklich für alles Verständnis habe. Dafür wird sie fast gelyncht, ihr Einwurf belächelt, sie ist kein vollwertiges Mitglied mehr in dieser Runde (sofern sie es denn jemals war). Als Rudi Völler daraufhin anmerkt, daß es das falscheste wäre, wenn Thomas Doll jetzt seine Art ändere, wird er von Lattek genauso schnell zurecht gewiesen.

Die Tatsache, daß Doll Neuzugänge auf wichtigen Positionen erst einmal integrieren muß, daß mit Petric, Kehl und Frei die besten Spieler der Borussia ausfallen. Daß die Borussia nicht mehr mit der Borussia vergangener Tage zu vergleichen ist, dies alles wurde freilich nicht zum Diskurs gestellt. Einziger Tenor, und nicht nur im Doppelpass sondern auch in weiten Teilen der übrigen Sportberichterstattung, Doll hat es nicht drauf. Er ist kein ordentlicher Trainer. Je eher sich die Dortmunder Vereinsführung von ihm trennt, desto eher wird Dortmund wieder Weltpokalsieger.

Naja, immerhin haben diese Leute, dies auch schon einem Jürgen Klinsmann attestiert... Prost!

Jetzt wirds schmutzig 7 - Endgültig durchgeknallt


Michaela Schaffrath aka Gina Wild braucht man keinem deutschem Mann mehr vorzustellen. Jetzt sucht sie demnächst per TV einen Partner für das Leben. Sie ist ja auch schon ganze 7 Monate Single, was für eine unvorstellbar lange Zeit. Schaut man sich ihre Filmographie an fällt einem da schon auf, daß ihre Engagements in den letzten drei Jahren dahinsiechen. Ein Schelm der auf die Idee kommt, da wird gar kein Mann für das Leben gesucht, sondern eher Futter für das Girokonto.

Das ganze erinnert mich auch irgendwie an diesen Herren, der auch per TV eine Frau suchte, zu einem Zeitpunkt an dem seine Kasse nicht mehr stimmte.

Ich liebe sie, die Bildzeitung und all ihre Randerscheinungen

Einmal ganz davon abgesehen, daß einem das Schicksal von Eva Herman egal sein kann und ich hier vielleicht auch ein Zitat aus dem Zusammenhang reiße, aber was hier Dr. Prof. Jo Groebel zur Aufgabe der Medien äußert , interpretiert man bei Bild bekanntlich ja irgendwie seit Jahrzehnten ungefähr so.

Keine Sensationen auf Schalke

Tja, wenn es schon so nichts zu berichten gibt auf Schalke, dann muss man wohl ein wenig nachhelfen, dachten sich anscheinend Teile der Presse und gaben alles dafür um wenigstens ein neues Skandälchen zu inszenieren. Kevin Kuranyi schlägt Alarm möchte die Bildzeitung wissen, die anderen Sportmedien schreiben natürlich, wie in solchen Fällen üblich, ab. Bordon und Ernst sind plötzlich auch unzufrieden. Da fällt der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung auf, dass alle drei Spieler den gleichen Berater haben, nämlich Roger Wittmann, der auch Lincoln vertritt. Große Verschwörung auf Schalke? Oder nur einfach ein Stürmer, der gegenüber der Presse die Klappe nicht halten konnte? Nichts genaues weiß man, aber mich würde schon interessieren ob die genannten Spieler ihre Kritik wirklich so öffentlich äußerten und wie die Meldungen zustande kamen. Das zustande kommen solcher Meldungen ist oftmals abenteuerlich, wie Stefan Niggemeier in seinem Blog zu berichten weiß. Es wird aber auch immer komplizierter, konnte man früher Meldungen der Nachrichtendienste noch einigermaßen vertrauen, gleicht der heutige Medienzirkus anscheinend einer Lotterie was den Wahrheitsgehalt der ausgegebenen Meldungen betrifft.

Da bin ich nur froh, dass es auch in der heutigen Zeit noch Orte gibt, an denen man sich verläßliche Informationen über seinen Lieblingsverein besorgen kann... Zumindest in Köln.